Hörproben

Lassen Sie sich von der Faszination der Klais-Orgel im Altenberger Dom und anderer Orgeln einfangen und lauschen Sie einigen Stücken, die Andreas Meisner interpretiert.

Hören Sie einige Ausschnitte aus CD-Aufnahmen von Andreas Meisner. Klicken Sie dazu auf einen der unten aufgelisteten Titel. Die Stücke 2 und 4 bis 10 wurden auf der Orgel des Altenberger Domes eingespielt, Stück 1 auf der Cavaillé-Coll-Orgel in St. Ouen in Rouen (Frankreich), Stück 3 auf der Stahlhut (Klais)-Orgel in Völklingen/Saarland.

1. Henri Mulet – Carillon Sortie

Henri Mulet (* 17. Oktober 1878 in Paris; † 20. September 1967 in Draguignan) war ein französischer Organist und Komponist. Sein bekanntestes Werk sind die "Esquisses byzantines", aus denen das hier gespielte Stück "Carillon Sortie" stammt. 

Spieldauer 5:14

2. Johann Sebastian Bach – Sonate C-Dur (Allegro)

Johann Sebastian Bach (* 31. März 1685 in Eisenach; † 28. Juli 1750 in Leipzig) war ein deutscher Komponist sowie Orgel- und Klaviervirtuose des Barock. Er gilt heute als einer der bekanntesten und bedeutendsten Musiker. Seine Werke beeinflussten nachfolgende Komponistengenerationen und inspirierten Musikschaffende zu zahllosen Bearbeitungen. 

Spieldauer 3:50

3. Sigfrid Karg-Elert – Introduzione

Sigfrid Karg-Elert (eigentlich Siegfried Theodor Karg; * 21. November 1877 in Oberndorf am Neckar; † 9. April 1933 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Musiktheoretiker, Musikpädagoge, Pianist, Organist und Harmoniumspieler. Aus dem Symphonischen Choral „Jesu meine Freude“ op. 87, 2 stammt die hier gespielte Indroduzione. 

Spieldauer 5:22

4. Henning Frederichs – Ostinato

Henning Frederichs (* 8. Mai 1936 in Königsberg; † 28. Dezember 2003 in Wuppertal) war ein deutscher Komponist, Kirchenmusiker, Dirigent und Musikpädagoge. Sein kompositorisches Schaffen umfasst Kammermusik, Orchestermusik, Bühnenwerke sowie Orgel- und Klaviermusik. In seinen Kompositionen setzte sich Frederichs vorrangig mit geistlichen und liturgischen Themen auseinander. 

Spieldauer 4:58

5. Sergej Rachmaninow – Prélude cis-moll

Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow 1. April 1873 auf dem Landgut Semjonowo bei Staraja Russa im Gouvernement Nowgorod, Russisches Kaiserreich; † 28. März 1943 in Beverly Hills) war ein russischer Pianist, Komponist und Dirigent. Die Prélude cis-Moll stammt aus den "Morceaux de Fantaisie", op. 3. 

Spieldauer 3:36

6. Johann Christoph Kellner – Praeludium C-Dur

Johann Christoph Kellner (* 15. August 1736 in Gräfenroda; † 1803 in Kassel) war ein deutscher Organist und Komponist. 1764 wurde er in Kassel Organist, ab 1772 Hoforganist und arbeitete an zahlreichen Kompositionen (Kammermusik, Chor und Orgel). 

Spieldauer 2:45

7. Percy E. Fletcher – Festival Toccata

Percy Eastman Fletcher (* 12. Dezember 1879 in Derby; † 10. Dezember 1932 in London war ein britischer Komponist von Klassischer Musik. Er arbeitete als musikalischer Direktor in mehreren Londoner Theatern. Daneben schrieb er Balladen, Chorwerke und Suiten für Kleines Orchester, aber auch Stücke für Blechbläser. Eine seiner bekanntesten Kompositionen ist die hier zu hörende Festival Toccata. 

Spieldauer 6:07

8. "Sortie" von Louis J.A. Lefébure-Wély

Der Pariser Organist und Komponist Louis James Alfred Lefébure-Wély (1817-1869) war Vorgänger Widors an St. Sulpice und von Dubois an St Madeleine. Mit Jacques Francois Fromental Halévy hatte er einen großen Opemkornponisten ("La Jüive") unter seinen Lehrern. Dessen Neffe, der Schriftsteller Ludovic Halévy, schneb unter anderem die Libretti zu Jacques Offenbachs großen Operettenerfolgen "La belle Hélène", "La vie parisienne" und "La Grande-Duchesse de Gerolstein". Etwas von dieser Operetten-Welt ist auch in Lefébure-Wélys "Sortie" zu spüren: Manch ein Musikkenner wird staunen, zu welchen Klängen die "Königin der Instrumente" fähig ist.

9. "Fanfare" von N.J. Lemmens

Mit Nicolas Jacques Lemmens (1823 – 1881) betreten wir den Boden der Romantik. Der Organist und Komponist erlangte eine große Breitenwirkung, die weit über seine belgische Heimat hinausreichte: Alexandre Guilmant und Charles Marie Widor gehörten zu seinen Schülern, und in Mechelen gründete er 1878 eine Ecole Interdiocésaine de Musique Religieuse. Die "Fanfare" von Nicolas Jacques Lemmens entstammt seiner Orgelschule"Ecole d'Orgue basée sur le plain-chant" (Mainz 1862), ein Werk, das bis heute im französischsprachigen Raum Bedeutung besitzt. Lemmens ahmt die Wirkung einer Fanfare nach - und hat damit einen schnell eingängigen und häufig gespielten Ohrwurm komponiert.

10. "Marche pontificale" von N.J. Lemmens

Die "Marche pontificale" entstammt einer Orgelsonate mit gleichem Zusatz im Titel und findet ihr Gegenstück im gleichnamigen Satz in der ersten Orgel-Symphonie seines Schülers Widor. Die "Marche pontificale" ist im wörtlichen Sinne ein "Bischöflicher Marsch". Ein solcher Marsch eignet sich natürlich auch zur musikalischen Untermalung des Auszugs eines frisch vermählten Brautpaares.